Die Geschichte von Philiya-Yasar
Die Wehen setzten am neunzehnten Juni abends verstärkter ein nachdem sie sich die Tage vorher schon zunehmend angekündigt hatten.Ramin war zu diesem Zeitpunkt noch in Schweinfurt ich war alleine zu Hause und meldete mich bei Saskia.
Es war ein komisches Gefühl alleine mit Wehen in der Wohnung zu sein aber auf Rat von Saskia versuchte ich nochmal zu schlafen.Am nächsten Tag lernte ich Amy kennen, die Saskia vertrat und die Voruntersuchung machte.Die Abstände zwischen den Wehen verkürzten sich immer mehr.Ramin kam noch rechtzeitig gegen Mittag dazu. Die Wehen wurden zunehmend stärker und um dieser Phase einen neuen Drive zu verleihen und etwas zu entspannen sind wir mit Amy an den Waldrand gefahren.
Am Waldrand wurden die Wehen weiter stärker und der Muttermund öffnete sich.Das war der Zeitpunkt als wir beschlossen wieder zurück in die Wohnung zu fahren.
Es ging immer weiter und die Latenzphase war sehr anstrengend weil es eine Zeitlang nicht wirklich weiter ging aber die Wehen stark waren. Es war sehr warm in der Wohnung, unglaublich schwül und Melone war rund um die Geburt definitiv das Grundnahrungsmittel Nr1 für mich.Saskia traf noch rechtzeitig ein als wir beschlossen ins Bad zu wechseln da Amy dazu riet ein paar Schritte zu gehen. Eine sehr gute Hilfe war das Strecken bzw hängen an der klimmzugstange über die ein Tragetuch gehängt war. Dadurch wurde auch irgendetwas in mir gestreckt. Jetzt kam alles richtig in Bewegung.
…ich ’strandete‘ auf meiner Campingtoilette -auf meiner neuen Campingtoilette- im Badezimmer die später als Gebärstuhl auserkoren wurde.Ich versuchte mich dem Prozess hinzugeben und handelte sehr intuitiv, ließ die Wehen durch mich hindurch.
Als Amy mir mitteilte das sie bereits das Köpfchen sehen konnte konzentrierte ich mich darauf ein gleichmässigen Fluss mit den Wehen zu finden und es gelang mir offenbar ganz gut mich in ihnen fallen zu lassen und einfach geschehen zu lassen.Ich war überglücklich als ich mein kleines Mädchen Philiyah-Yaşar bei Anbruch der kürzesten Nacht des Jahres vor dem hellsten Tage begrüssen konnte und wir uns das erste mal in die Augen blickten.Der frisch gebackene Papa Ramin wischte sich seine Tränen vom Gesicht um die Nabelschnur durchzuschneiden und seine Tochter zu begrüssen.
Das war der schönste Tag und sie bereichert unser Leben jeden Tag seit diesem Augenblick bis heute.Wir freuen uns auf weitere tolle Monente mit ihr!Wir danken Saskia und Amy von Herzen! Ich habe mich super betreut und gut aufgehoben gefühlt und freue mich mit diesen 2 tollen Menschen solch einen magischen Prozess geteilt zu haben.Danke!
AllEs=Liebe (uns) Allℕ.Dafür steht ihr Name.Philiyah=Liebe/Freundschaft (griech. Philos),Liyah (arab.) =Wunder,Phi=irrationale Zahl der Harmonie des goldenen Schnitts undYaşar (türk.) = (ewige) Leben bzw Sein.
Mögen alle Wesen Glück und Harmonie erfahren.
Sophia.

